Auferstehung

Als Christus zur Erde kam, um die Gottesbotschaft der Wahrheit zu verkünden, mußte er sich deshalb auch eines grobstofflichen Körpers bedienen, also des Fleisches. Darin müßte schließlich schon jeder denkende Mensch die Unabänderlichkeit der Naturgesetze erkennen, wie auch in dem durch die Kreuzigung erfolgten körperlichen Tode.

Dieses grobstoffliche Fleisch aber konnte nach diesem Tode auch keine Ausnahme bilden, sondern mußte in der grobstofflichen Welt verbleiben! Es konnte nicht auferstehen, um in eine andere Welt einzugehen! Die feststehenden göttlichen oder natürlichen Gesetze lassen das durch ihre aus dem göttlichen Willen hervorgegangene Vollkommenheit nicht zu. Können es gar nicht, sonst würden sie nicht vollkommen sein, und das zöge wiederum nach sich, daß auch Gottes Wille, seine Kraft und er selbst nicht vollkommen ist.

Da dies aber ausgeschlossen bleibt, wie jede Wissenschaft in der Schöpfung selbst feststellen kann, so ist es falsch und ein Zweifel an Gottes Vollkommenheit, wenn behauptet werden soll, daß dieses grobstoffliche Fleisch auferstanden und nach vierzig Tagen in eine andere Welt eingegangen sei.

Vortrag: Auferstehung des irdischen Körpers Christi

 

Ergänzende Themenseiten:

Religion und WissenschaftKreuzigung , Tod

Die ausgewählten Zitate geben nur kleine Einblicke zu dem Thema.
Mehr dazu in dem umfassenden Gesamtwerk:
Im Lichte der Wahrheit, Gralsbotschaft